Ferienhaus auf dem Heunenhof Bauersweg 2   I   56729 Heunenhof   I   Telefon 0049 / 02653 - 1241   I   Telefax 0049 / 02653 - 590658   I   E-Mail: barbara.dimmig@t-online.de
Ferienhaus auf dem Heunenhof
Rund um den Heuenhof Das Thürelztal Die Thürelz ist ein ca. 4 km langes Bächlein, das von Urmersbach im Süden nach Norden fließt und sich hinter der Augstmühle, kurz vor Monreal, in die Elz ergießt. Es schlängelt sich, dicht von Bäumen umstanden, teils durch die Wiesen des Tales, teil direkt an den steil nach oben steigenden Hängen entlang. Zwischen der Talsohle und den Bergrücken (ca. 500 m) liegen ca. 150 Höhenmeter. Die steilen Hänge, auch die der teilweise tief eingeschnittenen Seitentäler, sind dicht bewaldet, ursprünglich mit Eichen- oder Buchenwäldern, zum Teil auch mit Fichtengehölzen. Der Heunenhof ist die einzige Siedlung in diesem urigen Tal und liegt ziemlich genau auf halber Strecke zwischen Urmersbach und der Augstmühle. Hier weitet sich das Tal und bietet Platz für Weiden und Felder. Seit dem Mittelalter führt eine Linie des Jakobsweges durch unser Tal. Auf dem Hauptabschnitt von Köln nach Trier passieren die Pilger Monreal, um dann durchs Thürelztal weiter nach Süden zum Kloster Maria Martental (ca. 10 km von hier) zu ziehen. Dort finden sie eine Unterkunft für die Nacht. An den Jakobsweg erinnert eine Basaltstele am „Ortsausgang“ vom Heunenhof. Die Bank unterm Apfelbaum daneben bietet Wanderern und Pilgern eine schattige Rastmöglichkeit. Seit über hundert Jahren führt eine einspurige Bahnlinie durchs Tal, denn im Jahr 1895 wurde die Eifelquerbahn von Mayen nach Gerolstein eröffnet. Diese Eisenbahnlinie brachte für die wirtschaftlich unterentwickelte Eifel damals einen bedeutenden Aufschwung. Es verkehrten pro Tag ca. 5 Züge in beide Richtungen. Die Heunenhofer brauchten in dieser Zeit keine Uhr – wenn der „Zuch“ kam, wussten sie, was die Stunde geschlagen hatte. Fast genau hundert Jahre später, im Jahr 1994, wurde der Bahnbetrieb eingestellt. Das Auto hatte der Bahn schon lange den Rang abgelaufen. Doch im Jahr 2000 wurde der Zugverkehr wieder aufgenommen. Diesmal stehen die Touristen im Vordergrund: In der Kombination aus Wandern, Radeln und Bahn fahren lässt sich die Vulkaneifel bestens entdecken. Nun tutet das Bähnchen auf seinem Weg durchs Tal wieder und erinnert so an das Vergehen der Zeit . . . Monreal – königlicher Berg Der Charme des Ortes, der die Besucher von Monreal heute gefangen nimmt, liegt zweifellos in dem sehr gut erhaltenen und von den Bewohnern liebevoll gepflegten historischen Ortskern und den darüber thronenden Ruinen der Philipps- und der Löwenburg. Dieses Ensemble lässt erahnen, dass Monreal in früherer Zeit einmal eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Sonderstellung in unserer Eifelregion innehatte. Werfen wir einen Blick auf die Geschichte des Ortes: mit dem Bau der Löwenburg im Jahr 1220 beginnt der Aufstieg von Monreal, das schon seit der Kelten- und der Römerzeit Spuren einer Besiedelung aufweist. Bauherren waren die Grafen von Virneburg, die mit dem Bau der Monrealer Burg eine Vormachtstellung im Maifeld anstrebten. Das Maifeld ist die Ebene, die sich östlich von Monreal in Richtung Koblenz ausdehnt. Bedenkt man, dass der Turm der heutigen Burgruine zur damaligen Zeit 15 m höher war, kann man sich leicht vorstellen, wie weit man von dort oben ins Maifeld schauen konnte. Die Virneburger Grafen verstanden es, ihre zahlreichen Söhne und Töchter geschickt zu verheiraten und sich über Beziehungen begehrte Posten zu sichern. So gingen aus dieser Familie Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier hervor. Die Virneburger blieben für 325 Jahre bis 1545 das Herrschergeschlecht in der Region. Am Fuß der Burg, rechts und links entlang der Elz, entstand der Ort Monreal, umgeben von einer Stadtmauer mit zwei Stadttoren, dem Ober- und dem Untertor, in der Mitte der Marktplatz. Im Jahr 1306 erhielt Monreal das Stadtrecht und das Privileg, einmal in der Woche Markt abzuhalten. Dadurch wurde es auch für Gewerbetreibende attraktiv. Besonders hervorzuheben ist hier die Wollenweberzunft, die das Wasser der Elz zum Spülen der Wolle benötigte. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts war das Tuchmacherhandwerk der Haupterwerbszweig in Monreal und brachte den Bürgen Wohlstand und überregionale Bedeutung. Die Hälfte der Bevölkerung war in diesem Gewerbe beschäftigt – es gab damals 64 Webstühle im Ort. Die Industrialisierung am Ende des 19. Jahrhunderts führte dann zum Niedergang der Weberzunft. Wie fast überall in der Eifel wurde auch die Monrealer Burg im 30jährigen Krieg (1632 durch schwedische Truppen) und noch einmal und dann endgültig durch die Franzosen (1689, pfälzischer Erbfolgekrieg) zerstört. In der Folgezeit benutzten die Monrealer ihre Burg als Steinbruch. Ende des 19.Jahrhunderts entwickelte sich eine romantische Vergangenheitssehnsucht, besonders bei den Städtern. Man schwärmte für Schlösser, Burgen und Ruinen. Der Rhein, die Mosel und auch die Eifel wurden zu beliebten Ausflugszielen. So kamen auch die ersten Touristen nach Monreal. Im Jahr 1925 wurde Monreal offiziell zum Luftkurort. In den 1930er Jahren war Monreal ein Ziel für Erholungssuchende des „Kraft-durch-Freude“-Programms. Seit den 1970er Jahren wird der historische Ortskern von den Monrealer Bürgern mit sehr viel Liebe und Engagement saniert, erhalten und gepflegt. Viele Gebäude sind heute als Kulturdenkmal ausgewiesen und Monreal gewinnt regelmäßig Preise für dieses gut erhaltene und zusammenhängende historische Ortsbild. Ein Spaziergang durch die Gassen, über den Marktplatz und die drei Brücken über die Elz, vorbei an den barocken Fachwerkfassaden der Bürgerhäuser, ist für die heutigen Besucher von Monreal zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Erlebnis. Quelle: Heimatchronik von Monreal, 2002 Seit einigen Jahren steht Monreal häufig als Schauplatz der beliebten Krimikomödie „Der Bulle und das Landei“ im Medieninteresse. Ca. einmal im Jahr rückt das Filmteam für mehrere Wochen an und verwandelt Teile des Ortes in eine Filmkulisse. Die Monrealer nehmen den Trubel und die Straßen- sperrungen in dieser Zeit mit eifeler Gelassenheit. Für manchen Urlauber ist die Krimiserie auf jeden Fall ein Grund sich die romantisch-gruseligen „Orte des Verbrechens“ einmal im Original anzusehen. weitere Informationen über Monreal unter www.monreal-eifel.de
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